Gulaschfestival 2016

7. Gulaschfestival:
Rund 3.000 feierten ein feuriges Spektakel im Donaupark
Scharf, schärfer, Gulaschfestival: Rund 3.000 Gulaschliebhaber nahmen am feurigen Spektakel am 18. Juni im Donaupark teil, aßen, tranken und tanzten u. a. ungarischen Volkstanz bis in späte Stunden. Das diesjährige Siegergulasch stammte von EFS Vösendorf.
„Wir hatten noch nie so viele Gäste wie heute“, sagt Erika Kancsar, Obfrau des ungarischen Arbeitervereins Wien und Veranstalterin des Gulaschfestivals. „Zahlreiche Wienerinnen und Wiener sind unserem Aufruf gefolgt, gemeinsam mit uns ein feuriges Fest zu feiern und ungarische Tradition kennenzulernen.“ Erstmals fand die Veranstaltung heuer im Donaupark, gleich gegenüber dem ehemaligen Arbeiterstrandbad, statt. Ab 12.00 Uhr startete das scharfe Spektakel und Kesselgulasch, Schmankerln vom Grill sowie andere ungarische Spezialitäten sorgten für das leibliche Wohl. “Der Andrang war so groß, dass uns bereits um 17.00 Uhr das Gulasch ausgegangen ist. Das gab es noch nie. Nächstes Jahr kochen wir noch mehr, “ so Kancsar.
Wettkochen, ungarische Hausmannskost und Volkstanz
Um 16 Uhr traten sowohl Wiener Teams, als auch eigens aus Ungarn angereiste Gulaschspezialisten an, um gegeneinander Kesselgulasch zu kochen. Eine Fachjury bestehend aus österreichischen und ungarischen KöchInnen kürte das beste Gericht der rund 30 antretenden Teams. EFS (Euro-Finanz-Service AG) Vösendorf konnte den heißbegehrten Wanderpokal, den Bográcsgulyás-Kochlöffel heuer für sich erkochen. Das klassische Bográcsgulyás ist in der klassischen Variante etwas flüssiger als das Wiener Gulasch. Es wurde aber auch das der Wiener Variante ähnliche Pörkölt gekocht und mit zahlreichen kreativen Neukreationen wie etwa vegetarisches Gulasch, überrascht.